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Ich kann was

18.11.2016

MaKey MaKeys, leuchtende LED-Augen und ein Klavier aus Gummibärchen: Startschuss für die „Ich kann was!“-Medienwerkstätten

Mit einem zweitägigen Kick-off und zahlreichen spannenden Impulsen für die Medienarbeit mit Kindern ist die Pilotierung der „Ich kann was!“-Medienwerkstätten Anfang November in Berlin gestartet. Sechs Monate lang dreht sich nun alles um (digitales) Tüfteln, Gestalten und um die Vermittlung von Medienkompetenzen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Idee und Umsetzung der „Ich kann was!“-Medienwerkstätten sind ganz einfach: Engagierte Pädagoginnen und Pädagogen aus vier Berliner Einrichtungen nehmen an den Qualifizierungen teil und sorgen für den anschließenden Transfer in die Praxis. Mit vielen neuen Ideen im Gepäck intensivieren sie den Medienfokus in ihren Einrichtungen, stärken die Kinder und Jugendlichen im Umgang mit neuen Medien und vermitteln den Spaß am kreativen digitalen Basteln.

Making & Repair, Computer, Internet & Social Media, Film & Foto und Programmieren & Robotik sind die vier Themenbereiche, zu denen in den „Ich kann was!“-Medienwerkstätten gearbeitet wird. Wie baue ich aus Gummibärchen und einem Micro-Controller ein Klavier? Wie programmiere ich mit der Software Scratch? Und was kann überhaupt ein Raspberry Pi? Antworten auf diese Fragen und Ideen für spannende und gleichzeitig niedrigschwellige Medienangebote erhalten die Pädagoginnen und Pädagogen in den Qualifizierungen, die durch fünf kompetente und sympathische „Medienexperten“ angeleitet werden: Gemeinsam mit Marlen Gaus von den Jungen Tüftlern, Juliane Jammer (Dozentin für digitale Medienbildung & Makerin), Melina Koennecke (EDV-Dozentin und Roberta Coach) sowie Jan Rooschüz und Ralf Schlotter von kijufi – Landesverband Kinder- & Jugendfilm Berlin e.V. können sie die kreativen Medienaktivitäten praktisch ausprobieren, um diese dann in ihren Einrichtungen mit den Kindern und Jugendlichen durchzuführen. Die an der Pilotierung teilnehmenden „Ich kann was!“-Einrichtungen sind die Kinder- und Jugendhalle Märkisches Viertel, das Kinder- und Jugendhaus Bolle aus Marzahn, das Neuköllner NW80 sowie Alia –Zentrum für Mädchen und junge Frauen aus Kreuzberg.

Kompetenzen im Umgang mit (neuen) Medien sind in einer Welt, die sich immer mehr vernetzt und in der die Digitalisierung mit schnellen Schritten Einzug erhält, gefragter denn je. Ziel der „Ich kann was!“-Medienwerkstätten ist es, Kindern und Jugendlichen auch in der „digitalen“ Welt mehr Chancengerechtigkeit und Teilhabe zu ermöglichen und ihre Handlungskompetenz in diesem Bereich zu stärken. In den Medienwerkstätten können sie wichtige Fähigkeiten und Kompetenzen im Umgang mit neuen Technologien entwickeln und die digitale Welt spielerisch entdecken und verstehen lernen, um sie aktiv mitgestalten zu können.

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