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Ich kann was

07.12.2016

Von malenden Robotern und selbstgebauten Projektoren: Erster Qualifizierungsworkshop zu den „Ich kann was!“-Medienwerkstätten

Tüfteln und löten, jede Menge Kompetenzerwerb und spannende Impulse: Am 1. und 2. Dezember fand im Berliner Projektbüro der erste Qualifizierungsworkshop zum Thema „Making & Repair“ statt. Pädagoginnen und Pädagogen aus vier Berliner Einrichtungen nahmen an der zweitägigen Qualifizierung teil und konnten sich weitere Anregungen und Ideen für die Vermittlung von Medienkompetenzen holen. Unter der Leitung von Juliane Jammer, Dozentin für digitale Medienbildung & Makerin, wurden Soft Controller genäht und Blumen gelötet, Drawbots und DIY-Projektoren gebastelt, mit dem MaKeY MaKey experimentiert und 3D-Reisen unternommen.

Gelungener Transfer in die Praxis
„Making & Repair“ ist der erste Qualifizierungsworkshop der „Ich kann was!“-Medienwerkstätten, die vor einem Monat mit einem großen Kick-off in Berlin gestartet sind. Und der Transfer in die Praxis geht gut an: In den teilnehmenden Einrichtungen wird eifrig getüftelt und gebastelt, programmiert und ausprobiert. Während in der Kinder- und Jugendhalle Märkisches Viertel vor drei Wochen mit dem Basteln der LED-Karten gestartet wurde, waren die Mädchen von Alia vor allem mit dem Orangendruck auf Jutebeuteln zu begeistern. Auch im NW80 wurden Fotos bearbeitet und Stoffe bedruckt, außerdem wurde spielerisch in der Hour of Code programmiert und mit dem MaKey MaKey Stromkreisläufe getestet. Das MaKey MaKey-Set sorgte übrigens auch im Jugendhaus Bolle für große Begeisterung, genauso wie die LED-Karten, die kurz vor Weihnachten für die Kinder und Jugendlichen einfach ein Highlight sind.

Anregungen für die weitere Arbeit
Weitere Impulse gab es jetzt beim Qualifizierungsworkshop Anfang Dezember. Am ersten Tag stand bereits eine Lötübung auf der Tagesordnung, denn beim anschließenden Bau der Drawbots mussten gleich die Kabel an den Gleichstrommotor gelötet werden. Acht malende Mini-Roboter waren das kreative Ergebnis und rasten auf ihren Filzstiftbeinen über die Papierbahnen. Der anschließende Bau der Projektoren sorgte für einige Aha-Momente: Lupenstärke, Helligkeit des Displays, Entfernung zur Linse und zur Projektionsfläche – überall lauerten potenzielle Fehlerquellen, die es auszumachen galt. Tüfteln und Ausprobieren war angesagt! Am zweiten Tag wurde dann genäht, mit dem MaKey MaKey experimentiert und repariert: Die selbstgemachten Soft Controller mit leitenden Elementen konnten an die kleine Leiterplatine angeschlossen und bei Computerspielen getestet werden, außerdem probierten die Pädagoginnen und Pädagogen weitere Ideen zur Nutzung des vielseitigen MaKey MaKeys aus: So eignet sich Flash Flash Revolution über Scratch beispielsweise als sportliche Aktivität in den Einrichtungen. Den Abschluss des ersten Qualifizierungswochenendes bildete eine Einheit zum Thema „Repair“, die von Rainer Flögel vom Repair Café Friedrichshain angeleitet wurde. Das tolle Ergebnis: Der kaputte Controller des Kinder- und Jugendhauses Bolle konnte repariert und unnötiger Respekt vor dem Innenleben elektronischer Geräte überwunden werden.

Mit neuen Impulsen und Ideen aus der Maker-Szener ging es für die Pädagogen dann am Montag zurück die Einrichtungen – bis zum nächsten Qualifizierungsworkshop im Januar. Motto und Themenschwerpunkt ist dann  „Computer, Internet & Social Media“. Wir freuen uns!

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