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FAQ: "Ich kann was!" - Initiative

Was ist die „Ich kann was!“ -Initiative?

Viele aktuelle Studien zeigen, dass der Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen in Deutschland in einem hohen Maß von ihrer sozialen Herkunft bestimmt ist. Das stellt unsere Gesellschaft vor die große Herausforderung, Chancengleichheit für diese jungen Menschen herzustellen. Die Deutsche Telekom AG will mit der „Ich kann was!“-Initiative Kindern und Jugendlichen helfen, ihre Potenziale zu erkennen und weiterzuentwickeln. Sie fördert Projekte oder Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die sich gezielt an die Kinder und Jugendliche im Alter zwischen neun und 14 Jahren richtet. Diese fühlen sich häufig für Kinderprojekte schon zu alt und für Jugendclubs noch zu jung – und finden daher kaum Raum in den bestehenden Kinder- und Jugendeinrichtungen. Wir wollen diese Kinder und Jugendlichen dabei unterstützen, ihre Kompetenzen zu entdecken und weiterzuentwickeln, denn das erleichtert ihnen die Teilnahme an der Arbeitswelt und an der Gesellschaft von morgen.

Wer ist an dem Projekt beteiligt?

Die „Ich kann was!“-Initiative wurde von der Deutschen Telekom AG ins Leben gerufen. Fachlich begleitet und beraten wird sie von einem Beirat mit Mitgliedern aus Wissenschaft, Pädagogik, Bildungspolitik und Medien. Diese Experten aus unter-schiedlichen Disziplinen und Branchen unterstützen die Initiative durch ihre fachliche Expertise. Darüber hinaus wählen sie mit Sachverstand und Perspektive die Projekte und Einrichtungen aus, die von der bundesweiten Initiative gefördert werden.

Wer sitzt im Beirat der „Ich kann was!“-Initiative?

Beiratsmitglieder sind:

  • Doris Ahnen, MdL, SPD, rheinland-pfälzische Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur
  • Heinrich Alt, Mitglied des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit
  • Miriam Gruß, MdB, Kinder- und Jugendpolitische Sprecherin der FDP-Bundestags-fraktion
  • Professor Dr. Matthias Jerusalem, Psychologie-Professor und Erziehungs-wissenschaftler an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • René Obermann, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG, Vorsitzender des Beirats
  • Cem Özdemir, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen
  • Professor Dr. Thomas Rauschenbach, Direktor Deutsches Jugendinstitut
  • Bettina Schausten, Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios
  • Dr. Kristina Schröder, MdB, CDU, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Ingrid Sehrbrock, Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschafts-bundes
  • Thomas Sonnenburg, Streetworker und Coach aus der RTL-Serie „Die Ausreißer“
  • Walter Würfel, Sprecher des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit.

Warum liegt der Schwerpunkt der Initiative auf der Kompetenzförderung von Kindern und Jugendlichen?

Die Förderung von Kompetenzen ist ein Ansatz in der Kinder- und Jugendarbeit, der immer mehr Verbreitung findet. Viele renommierte Erziehungswissenschaftler, Psychologen und Pädagogen wie Professor Dr. Hurrelmann, der der „Ich kann was!“-Initiative beratend zur Seite steht, oder Professor Dr. Jerusalem – der Mitglied im Beirat der Initiative ist – vertreten diesen viel versprechenden Ansatz. Sie gehen davon aus, dass Kinder und Jugendliche vielfältige Fähigkeiten und Fertigkeiten einsetzen, um das eigene Leben selbständig und zielgerichtet gestalten zu können. Diese Kompetenzen können sie in der kompetenzfördernden Jugendarbeit erlangen.

Inwiefern unterscheidet sich das Projekt von anderen Jugendprojekten?

Anders als viele andere Jugendprojekte verfolgt die „Ich kann was!“-Initiative kon- sequent einen erprobten Ansatz: Wir unterstützen ausschließlich Projekte und Einrichtungen, die gezielt die Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen fördern. Darüber hinaus konzentriert sich die Initiative auf Projekte oder Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die sich gezielt an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen neun und 14 Jahren richten, da diese Zielgruppe in der offenen Jugend-arbeit bislang weniger Aufmerksamkeit erfahren hat.

Warum nur für Jugendliche bis zum 14. Lebensjahr?

Für Jugendliche ab 15 Jahren gibt es in der Regel bereits vielfältige Angebote. Aber die Gruppe der Kinder und Jugendlichen zwischen neun und 14 Jahren fühlt sich für diese Projekte und Einrichtungen häufig noch zu jung. Unsere Initiative sieht hier die große Chance, diesen Kindern zu helfen, ihre Potenziale zu erkennen und ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln. Denn die Stärkung ihrer individuellen Fähigkeiten erleichtert ihnen die Teilnahme an der Arbeitswelt und an der Gesellschaft von morgen.
Die Deutsche Telekom AG fördert in verschiedenen anderen Projekten auch Kinder und Jugendliche anderer Altersgruppen.

Was sind die weiteren Schritte der Initiative?

„Ich kann was!“ will flächendeckend aktiv werden und sich bundesweit für die kompe-tenzfördernde Jugendarbeit stark machen. Jedes Jahr kommen nach weiteren Ausschreibungen neue Projekte und Einrichtungen zu der Initiative hinzu. So können mehr und mehr Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland gefördert werden.