Der Mädchen(t)raum stellt sich vor

Nach über einem halben Jahr war es endlich so weit: Der offene Bereich im Alia – Zentrum für Mädchen und junge Frauen wurde feierlich wiedereröffnet. Mit professioneller Unterstützung hatten die Mädchen und jungen Frauen in dem Projekt Mädchen(t)raum die Räumlichkeiten renoviert und das Mobiliar aufgearbeitet. Stolz präsentierten sie vergangenen Freitag ihren Familien und Freunden das Resultat. 

Fußballprofis in türkisen Trikots und mit Federboas
Um den offenen Bereich zu ihrem Mädchen(t)raum zu machen, hatten die Teilnehmerinnen ihre handwerklichen Fähigkeiten erkundet und sich auch gestalterisch ausprobiert. Unübertroffener Star auf der Reopening-Party war der Kickertisch, den die Mädchen nach ihren Vorstellungen dekoriert haben. Aus Mario Götze, Ronaldinho und Kollegen ist eine bunte Mannschaft geworden, mit rosa Mähnen, türkisen Trikots und Federboas. Auch ein großflächiges Graffiti zeugt von der Freude am Gestalten. Aber vor allen Dingen haben die Mädchen und jungen Frauen in dem Projekt gelernt, sich mutig an technische und handwerkliche Aufgaben heranzutrauen. Hierbei unterstützten sie Künstlerinnen, Malerinnen und Tischlerinnen. Zunächst reagierten die Mädchen zögerlich und trauten sich das Werkeln nicht zu, berichtet Marie Boissier, die die Einrichtung leitet. „Och Marie, das schaff ich nie!“, war oft zu hören. Mit etwas Zuspruch klappte es dann meistens sehr gut. 

Transfer technischer Fertigkeiten für die digitale Welt
Auch der Medienbereich der Einrichtung erscheint in neuem Glanz. Tische und Stühle wurden geschliffen und neu lackiert und jeder Computerplatz hat einen kabinenartigen Überbau erhalten, so dass die Nutzerinnen künftig beim Arbeiten nicht von dem Geschehen auf einem anderen Bildschirm abgelenkt werden. Dass das handwerkliche Arbeiten im Transfer auch zu einem souveränen Umgang mit digitalen Medien führt, zeigen die vielen Vorher-Nachher-Fotos, die die Mädchen anlässlich der Wiedereröffnung des offenen Bereichs ausstellen. Dokumentarisch hatten sie mit der Kamera die Umbauarbeiten begleitet. Da sich einige Teilnehmerinnen im Rahmen der „Ich kann was!“-Pilotierung der Medienwerkstätten im Jahr 2016/17 intensiver mit Fotografie beschäftigt hatten, fiel die digitale Aufbereitung der Fotos für die Ausstellung nicht schwer.

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