Meine Stadt, meine Ideen

Wie sind die Kinderrechte in Frankfurt-Nordend umgesetzt? Wo finden Kinder hier Hilfe und Freizeitangebote? Und was muss verbessert werden? In dem Projekt „Kinderrechte-Check“ nahmen rund 20 Kinder und Jugendliche ihren Stadtteil unter die Lupe. Ihre Ergebnisse stellten sie am 19. Januar 2017 der Kinderbeauftragten Ulrike Grzimek vor, die zu Gast an der Merianschule war. „Ich freue mich sehr, direkt mit Euch ins Gespräch zu kommen und zu hören, was für Euch wichtig ist. Es ist toll, dass Ihr Euer Recht auf Beteiligung in diesem Projekt so verantwortungsvoll wahrnehmt und Euch für alle weiteren Kinderrechte einsetzt“, so die Politikerin, die die zahlreichen Anregungen für ihre weitere Arbeit gerne aufnahm.

Anhand von Fotos stellten die Kinder und Jugendlichen die kinderfreundlichen und -unfreundlichen Orte in ihrem Stadtteil vor. „Der Holzhausenpark ist zwar schön groß, aber für Kinder total unübersichtlich. Im See und auf den Tischtennisplatten liegt immer zu viel Müll,“ berichtete ein Mädchen. Als Lieblingsort für große und kleine Kinder kristallisierte sich der Güntersburgpark heraus, ein konkreter Verbesserungsvorschlag für den Park ist der Bau von überdachten Sitzgruppen für Kinder und Jugendliche. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist die Schaltung einer Ampel auf dem Schulweg zur Merianschule an der vielbefahrenen Höhenstraße. Hier ärgern sich Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte über die zu kurze Grünphase, die nicht nur Kinder gefährdet. Die bereits in der Stadt vorhandene Diskussion darüber will Grzimek nun aufgreifen und sich für die Rechte und Belange der Kinder weiter einsetzen.

Durchgeführt wurde das Projekt „Kinderrechte-Check“ im Rahmen der Nachmittags-AG „BildungsBande – Mit Kinderrechten in die Zukunft“. In dieser AG treffen sich Jugendliche der IGS Nordend regelmäßig mit Kindern der Merianschule, stehen ihnen als Paten zur Seite und führen gemeinsame Projekte durch. Den Kinderrechte-Rundgang gestalteten die Paten-Teams selbst. Als Orientierung diente ihnen der Kinderstadtplan des Frankfurter Kinderbüros. „Kinderrechte-Check“ ist ein Projekt des Frankfurter Vereins „Makista – Bildung für Kinderrechte und Demokratie“ und wurde 2015 als „Ich kann was!“-Projekt ausgewählt.

 

mehr Beiträge

Jetzt spenden und unterstützen...

Sie können mit dazu beitragen, dass noch mehr Kompetenz fördernde Projekte für Kinder und Jugendliche realisiert werden, indem Sie die Initiative durch eine Spende unterstützen

... via Überweisung

Deutsche Telekom Stiftung

IBAN: DE46 3708 0040 0205 1515 00
BIC: DRESDEFF370
Verwendungszweck: Ich kann was!-Initiative

Bei Angabe Ihrer Adresse im Verwendungszweck erhalten Sie eine Spendenbescheinigung. Bitte beachten Sie, dass bei Spenden bis 200 EURO der Kontoauszug als Nachweis gegenüber dem Finanzamt ausreicht.