Selbstwirksamkeit in der Berufsorientierung

Unter dem Motto „Erleben – Erkennen – Handeln. Selbstwirksamkeit in der Berufsorientierung“ fand am 13. und 14. November die 7. Jahrestagung des Berufsorientierungsprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) statt. In Impulsvorträge und Fachforen erhielten die rund 450 Teilnehmenden Anregungen, um Selbstwirksamkeitserfahrungen junger Menschen in ihren Bildungsinstitutionen noch stärker zu fördern. Die „Ich kann was!“-Initiative trug wichtige praktische Erkenntnisse aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit zum fachlichen Austausch bei.

Selbstwirksamkeitserfahrungen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit
Mit dem Impulsvortrag „Können, das stark macht!“ verdeutlichte Ilona Böttger für das Projektbüro der „Ich kann was!“-Initiative anhand von ausgewählten Projektbeispielen die wichtige kompensatorische Rolle der offenen Kinder- und Jugendarbeit bei der Förderung der Selbstwirksamkeit. Die dem didaktischen Prinzip des handlungsorientierten Lernens folgenden Projekte und Aktivitäten knüpfen stärker an die Alltagswelten der Kinder und Jugendlichen an, als dies in der Schule möglich ist. „Das ist entscheidend, da bei Situationen mit „Ernstcharakter“ Selbstwirksamkeit am Besten trainiert werden kann“,  betonte Ilona Böttger. Aus dem Vortrag ging besonders deutlich hervor, dass eine pädagogische Haltung, die die Kinder und Jugendlichen begleitet und unterstützt, die Voraussetzung für erfolgreiche Bildungsprozesse ist. Die Methodenvielfalt der offenen Kinder- und Jugendarbeit war für die Teilnehmenden eine Inspiration, junge Menschen dabei zu unterstützen, in schwierigen Situationen selbstbewusst und selbständig handeln zu können. 

GestaltBars – Digitale Technologien hautnah
Auch in einem weiteren Projekt der Deutsche Telekom Stiftung wird durch Strategien wie interessengeleitetes Experimentieren und die Formulierung erreichbarer Ziele ein Grundstein für die positive Erfahrung von Selbstwirksamkeit gelegt. In den digitalen Werkstätten GestaltBars werden Jugendliche praxisnah an digitale Technologien herangeführt. Dadurch erhalten sie erste Einblicke in technische Berufsbilder. Dr. Birgit Schmitz stellte Konzept und pädagogische Arbeit der GestaltBars vor, die sehr erfolgreich mit Hauptschulen und außerschulischen Einrichtungen umgesetzt werden.

Das Fazit nach zwei prall gefüllten Tagen mit anregenden Vorträgen und lebhaften Gesprächsrunden ist für die „Ich kann was!“-Initiative mehr als positiv: Die Bedeutung von Kompetenzförderung und Selbstwirksamkeitserfahrung, seit jeher ein zentraler Bestandteil der pädagogischen Aktivitäten, wurde auf der Jahrestagung als essenziell für die Zukunft der Ausbildung betont! 

mehr Beiträge

Jetzt spenden und unterstützen...

Sie können mit dazu beitragen, dass noch mehr Kompetenz fördernde Projekte für Kinder und Jugendliche realisiert werden, indem Sie die Initiative durch eine Spende unterstützen

... via Überweisung

Deutsche Telekom Stiftung

IBAN: DE46 3708 0040 0205 1515 00
BIC: DRESDEFF370
Verwendungszweck: Ich kann was!-Initiative

Bei Angabe Ihrer Adresse im Verwendungszweck erhalten Sie eine Spendenbescheinigung. Bitte beachten Sie, dass bei Spenden bis 200 EURO der Kontoauszug als Nachweis gegenüber dem Finanzamt ausreicht.